XLIII: Gaslampen im Kopf: Die Explosion der Henrietta in der Theaterfassung von “In 80 Tagen um die Welt”

von Jörg Dünne
Geoindex: vor Liverpool

Wenn es zutrifft, dass Jules Vernes Romane nach dem Prinzip thermodynamischer Maschinen funktionieren, ist dieses Prinzip dann auch auf das Vernesche Theater übertragbar? Weiterlesen

XLI: Ekstatische Konnektivität. Auf dem Segelschlitten

von Jörg Dünne
Geoindex: von Fort Kearney bis Omaha
zu Kapitel XXXII des Romans (französisch/deutsch)

Nach der Rettung Passepartouts aus den Händen der Sioux-Indianer haben Phileas Fogg und seine Reisegruppe, wie ihm das zu Beginn des 31. Kapitel von Fix ausführlich vorgerechnet wird, ihren Zug verpasst und 20 Stunden Verspätung im Verhältnis zu den vorgesehenen Zugzeiten (ATW, Kap. 31, 254). Weiterlesen

XXXVII: Whist im Waggon

von Maria Imhof
Geoindex: Nach Ogden
zu Kapitel XXVIII des Romans (französisch/deutsch)

Phileas Fogg, der Gentleman auf Weltreise, ist ein Spieler. Natürlich kein gewöhnlicher Spieler oder gar ein Glücksspieler, der sich oder irgendetwas anderes dem Zufall überließe. Fogg ist Kartenspieler, genauer gesagt, Whistspieler, und somit dem Zufall nur insoweit ausgeliefert, dass er keine Kontrolle darüber hat, welche Karten er ausgeteilt bekommt. Weiterlesen

XVII: Blinde Flecken. Geschlechterdifferenzen im Weltverkehr

von Caroline Pross*
Geoindex: An Bord der Rangoon

zu Kapitel XVI des Romans (französisch/deutsch)

In 80 Tagen um die Welt  ist ein Roman über das Beobachten von Welt, und auch Mrs. Aouda, die einzige Frau, wird als ‚Beobachterin’ eingeführt. Ein, wenn nicht das zentrale Merkmal dieser Figur sind ihre „schönen Augen“ (ATW, Kap. 14, 100, 104 u. ö.), insistent wird Mrs. Aouda über ihre Augen charakterisiert. Was aber sehen diese Augen? Und zu welchen Beschreibungen der bereisten Welt geben sie Anlass? Weiterlesen