XLIV: Welt als Spiel. Syntaktik – Pragmatik – Semantik

von Andreas Mahler
Geoindex: London, Euston/Savile Row
zu Kapitel XXXVI/XXXVII des Romans (französisch/deutsch)

Die Welt ist Spiel. Sie ist Nachahmung, mimicry, mimetisches Begehren; sie ist Kräftemessen, Kampf, agôn; sie ist Rausch, Taumel, Schwindel, ilinx; sie ist Zufall, Kontingenz, Glück, alea (vgl. Caillois 1982, 18-46). Weiterlesen

XXV: Kreisläufe

von Hermann Doetsch
Geoindex: Yokohama
zu Kapitel XXII des Romans (französisch/deutsch)

Jules Vernes Roman ist ein Roman aus der Zeit thermodynamischer Maschinen, von Maschinen, die Energie verarbeiten, etwas, das nicht dargestellt, aber seit Clausius und Maxwell berechnet werden kann (vgl. Stengers 167-251). Dies bleibt nicht ohne Folgen für den Modus der Erzählung. Immer wieder werden minutiös mechanische Prozesse beschrieben (ATW, Kap. 24, 190f.), doch das Interesse des Erzählers geht über die Faszination an deren Ablauf hinaus und richtet sich auf die Effizienz der Fortbewegung. Weiterlesen

0: Einleitung: Weltnetzwerke – Weltspiele – Welterzählungen

von Jörg Dünne und Kirsten Kramer

Jules Vernes In 80 Tagen um die Welt (Le Tour du monde en quatre-vingts jours) markiert mit seinem Erscheinungsdatum 1872 einen besonderen historischen Moment in der Geschichte der Reisen um die Welt, einen Moment zwischen der Faszination ihrer Machbarkeit und ihrer Normalisierung. Weiterlesen