XL: Verschleppt! Die Entführung Passepartouts als captivity narrative

von Sebastian Haak
Geoindex: Fort Kearney
zu Kapitel XXX des Romans (französisch/deutsch)

Mal wieder ist Passepartout plötzlich verschwunden. Zwar hat er mit seiner tollkühnen Hangelei an der Unterseite der Eisenbahnwagen die Reisegruppe vor den angreifenden Sioux gerettet. Doch diesen Wagemut bezahlt er mit einer Entführung durch die Indianer. Weiterlesen

XXXVI: Bewegte Beobachter

von Kirsten Kramer
Geoindex: Pacific Railroad ab San Francisco
zu Kapitel XXVI des Romans (französisch/deutsch)

Die globale Erkundung der Welt erfolgt in In achtzig Tagen um die Welt nicht nur mittels der verkehrstechnisch gesteuerten Bewegung der Reisenden durch den terrestrischen Raum, sondern vollzieht sich zugleich über variierende Formen der Weltwahrnehmung und ‑beobachtung der beteiligten Protagonisten. Weiterlesen

XXIX: Die verzeitlichte Welterfassung und Löcher im Netz: Phileas Fogg und die Latinité

von Sebastian Dorsch
Geoindex: – [Pazifik]

„Aber schließlich ist die Erde groß genug.“ – „Das war sie früher einmal…“ warf Phileas Fogg halblaut ein. (ATW, Kap. 3, 21)

Die folgenreiche These des Phileas Fogg vom Schrumpfen der Erde beruhte bekanntermaßen auf einem Beitrag im Morning Chronicle. Danach ist die Erde mit Eisenbahnen und Dampfschiffen nach dem Schließen einer letzten Lücke in Indien im thermodynamisch aufgespannten Weltnetz in 80 Tagen zu umrunden. Weiterlesen

XIV: Die eigentliche Arbeit

von Markus Krajewski
Geoindex: Gangestal

zu Kapitel XIV des Romans (französisch/deutsch)

Phileas Fogg [reist] durch das herrliche Gangestal […], ohne es auch nur eines Blickes zu würdigen (ATW, Kap. 14, 98).

In seinem Buch Theorie der feinen Leute von 1899 hält Thorstein Veblen folgende Begebenheit fest: Weiterlesen