XXIX: Die verzeitlichte Welterfassung und Löcher im Netz: Phileas Fogg und die Latinité

von Sebastian Dorsch
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„Aber schließlich ist die Erde groß genug.“ – „Das war sie früher einmal…“ warf Phileas Fogg halblaut ein. (ATW, Kap. 3, 21)

Die folgenreiche These des Phileas Fogg vom Schrumpfen der Erde beruhte bekanntermaßen auf einem Beitrag im Morning Chronicle. Danach ist die Erde mit Eisenbahnen und Dampfschiffen nach dem Schließen einer letzten Lücke in Indien im thermodynamisch aufgespannten Weltnetz in 80 Tagen zu umrunden. Weiterlesen

XXVIII: Reise um den Tag in 80 Welten

von Kirsten Kramer und Kirsten Mahlke
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Zwischen der Publikation des 1872 erschienenen In achtzig Tagen um die Welt und Julio Cortázars 1967 veröffentlichter literarischer Replik Reise um den Tag in achtzig Welten (La vuelta al día en ochenta mundos) liegen knapp hundert Jahre. Literaturgeschichtlich handelt es sich um eine relativ kurze Spanne, technik- und physikgeschichtlich eröffnet sich hingegen eine gigantische Kluft, Weiterlesen